Was für ein Hund ist das wohl?

Der Berner ist ein großer, kräftiger typischer aus der Schweiz stammender Bauernhund. Die Rüden werden im Durchschnitt ca. 64 bis 70 cm groß und bringen 45 bis 55 kg auf die Waage. Hündinnen sind etwas kleiner ca. 58-66 cm und mit 35-45 kg. auch etwas leichter. Auffallend sein schwarz, braun, weißes seidiges Haarkleid. Als einziger der vier Sennenhunderassen ist er langhaarig.

Nicht nur durch sein Äußeres, nein wohl durch seinen ganz besonderen liebenswürdigen Charakter zeichnet sich diese wohl ganz besondere Hunderasse aus. Anhänger und Bernerfreunde in der ganzen Welt lieben und schätzen diese wohl einmalige Hunderasse.

Wohl kaum ein anderer Hund, ist so stark auf die Menschen bezogen wie er. Zärtlichkeit, Nähe und der Kontakt zu den Menschen bedeuten für Ihn alles. Wo durch der Berner Sennenhund sich vielseitig für die verschiedenen Aufgaben eignet.

 

Der Berner als Familienhund

Der Berner sollte weder im Zwinger, noch an der Kette oder isoliert im Garten gehalten werden. Eine derartige Haltung führen zu seiner Degeneration. Daher sollte er auch unbedingt in der Familie integriert werden und teilhaben können am Leben in der häuslichen Gemeinschaft. Richtig gehalten und sozialisiert und erzogen zeichnet er sich durch seine Verträglichkeit als Partner für Mensch, Kindern und Senioren, sowie Artgenossen und anderen Haustieren aus. Sein Jagdtrieb ist gering, seine Treue zum Haus und seiner Familie ist vorherrschend.

 

Der Berner und seine Eignung

Als Begleit- und Arbeitshund werden Sie Ihre richtige Freude haben. Der Berner Sennenhund ist im Allgemeinen sehr leicht zu erziehen. Denn noch lohnt es sich, mit der Erziehung so früh wie möglich am besten schon im Welpenalter zu beginnen. Schlechte Angewohnheiten haben sich schnell eingeschlichen, und sind meist nur schwer wieder rückgängig zu machen. Sie sollten Sie an sein späteres Gewicht und seine Kraft denken.

 

Der Besuch von Spiel-, Erziehungs- und Ausbildungskursen sind deshalb im ersten Jahr unerlässlich. 

Wichtig ist es jedoch, dass Sie den Welpen bzw. den Junghund nicht überfordern.

Dank seiner angeborenen Arbeitsfreude kann er beachtliche Leistungen erbringen. So ist er ein begeisterter Sport- und Arbeitshund. Des Weiteren ist er ein freudiger Schutz-, und Rettungshund. Auch heute noch lässt er sich gerne wie ihn früheren Zeiten als Zughund einsetzen. Mehr und mehr wurde in der letzten Zeit seine besondere Eignung als Therapiehund entdeckt. Ältere, behinderte Menschen, wie auch Kinder freuen sich immer wenn der Berni kommt. 

Als Wach und Schutzhund sollen Sie nicht unbedingt einen scharfen Wächter erwarten. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Rasse durch die Zuchtverbände kontinuierlich gegen Misstrauen und Aggressivität selektiert. Zugelassene Zuchttiere müssen sich als selbstsicher und freundlich erweisen, und dürfen sich weder durch Lärm noch durch Menschenmengen beeinträchtigen lassen. So soll ein vorhandenes Misstrauen durch eine gutartige Aufmerksamkeit ersetzt werden.

In der Regel jedoch kann der Berner Sennenhund sehr gut zwischen seinen Menschen, Tieren im Heimbereich mit allem Fremden unterscheiden. Die meisten sind daher auch sehr gute Wächter, die Ungewohntes zuverlässig mit kurzem Gebell anzeigen, ohne jedoch ein Dauerbeller zu sein. Im Notfall sind sie auch bereit Ihre Menschen und deren Güter zu verteidigen. Allerdings sollte diese schlummernde Wachbereitschaft wo es gewünscht ist, bewusst geweckt und gefördert werden.